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Das Universum reloaded

Hörakustiker

In nur 5 Schritten zum kostenlosen Hörgerät

Jeder 10. Bundesbürger ist schwerhörig. Nur die wenigsten davon tragen ein Hörgerät. Dabei sind die modernen Hörgeräte nahezu unsichtbar und extrem leistungsfähig. Mit etwas besser ausgestatteten Geräten können Sie sogar drahtlos Musik in die Ohren streamen und freihändig telefonieren.

Doch viele Betroffene wissen entweder gar nichts von ihrer Beeinträchtigung oder scheuen aus Scham den Weg zum Hörakustiker.
Aber manche schrecken auch vor den hohen Kosten zurück.
Klar, bei Hörgeräten gibt es preislich nach oben keine Grenze.

Doch die gute Nachricht für alle: Sie bekommen ohne große Probleme auch kostenlose Hörgeräte.

Gehen Sie zu einem Hörakustikergeschäft und machen Sie dort einen Hörtest.
So erfahren Sie schnell und unkompliziert, wie es um Ihr Gehör steht.
Wenn alles in Ordnung ist, dann freuen Sie sich und notieren Sie sich für das kommende Jahr einen erneuten Überprüfungstermin.
Falls der Hörakustiker eine Hörminderung bei Ihnen feststellt, lesen Sie bei Schritt 2 weiter.

Der nächste Weg führt Sie zu einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt (Ohrenarzt / HNO).
Dieser wird abermals einen Hörtest mit Ihnen machen und Ihre Ohren untersuchen. Er muss ausschließen, dass andere Ursachen für Ihre Hörbeeinträchtigung verantwortlich sind. Danach stellt er Ihnen eine Verordnung über Hörgeräte aus.
Wie es weitergeht, lesen Sie unter Schritt 3.

Mit dieser Verordnung gehen Sie nun zu einem Hörakustiker. Es ist egal, zu welchem Sie gehen, hier gibt es keine Vorschriften oder Bindungen.
Übergeben Sie dem Akustiker aber nur eine Kopie der Verordnung, nicht das Original. Das Original bekommt er erst, wenn Sie sich endgültig für diesen Hörakustiker entschieden haben.
Der Hörakustiker legt Ihnen nun verschiedene Hörgeräte vor. Darunter werden sich kostenfreie, welche im mittleren Preissegment und sehr teure befinden.
Sie haben nun die Wahl. Lesen Sie weiter bei Schritt 4.

Es folgt die Zeit der Ausprobe. Das bedeutet, dass Sie Geräte mitnehmen können. Bestehen Sie darauf, vor allem die kostenfreien Geräte auszuprobieren, die von der Kasse komplett bezahlt werden (lediglich eine “Rezeptgebühr” von 10 Euro pro Ohr wird fällig).
Konzentrieren Sie sich auf die Kassenhörgeräte! Schenken Sie Aussagen wie: “Die sind für Sie nicht geeignet”, keinen Glauben!
Legt der Akustiker Ihnen nur riesengroße Kassengeräte vor oder nur sehr häßliche, dann wechseln Sie den Hörakustiker.
Das tun Sie auch, wenn der Hörakustiker es nicht hinbekommt, Ihnen mit einem Kassenhörgerät ein gutes Hörgefühl zu geben.
Auch Kassenhörgeräte sind technisch auf der Höhe der Zeit und sehr gut einstellbar.

Wenn Sie sich für ein Gerät entschieden haben, bekommt der Hörakustiker die Verordnung vom Ohrenarzt. Er übernimmt die Abwicklung mit der Krankenkasse.
Sie können dann die Hörgeräte behalten, bzw. bekommen nagelneue. Sie zahlen lediglich die Gebühr von 10 Euro pro Ohr.

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